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Brandschutzprüfung und Belehrungen

Brandschutzprüfung: Eine Brandschutzprüfung  ist erforderlich bei
Wohngebäuden mittlerer Höhe. Selbst im vereinfachten  Verfahren muss der Bauherr bei Einreichung der Baugenehmigungsunterlagen eine  Prüfbescheinigung durch den
staatlich anerkannte Sachverständigen für die  Prüfung des Brandschutzes
vorlegen. Spätestens bei Baubeginn sind der  Bauaufsichtsbehörde der Name des
beauftragten Sachverständigen für die  Überwachung der Ausführung
mitzuteilen. Diese Regelung gilt auch für  Mittelgaragen.

Wie gestaltet sich nun die praktische  Brandschutzprüfung?
Der mit der Planung des Objekts beauftragte Architekt oder  Ingenieur legt
dem Sachverständiger zwei Satz Pläne des Objekts vor (Grundrisse,  Schnitte,
Ansichten, Lageplan). Diese Pläne müssen den Bauvorlagen entsprechen,  die
bei der Bauaufsicht einzureichen sind. In diese Pläne sind alle notwendigen  
Angaben und Baustoffe einzutragen, die für den Brandschutz und die
Beurteilung  relevant sind. Sofern die Pläne hierzu nicht ausreichen, sind
ergänzende Bau-  oder/und Betriebsbeschreibungen vorzulegen. Beim Bauen im
Bestand oder  Nutzungsänderungen können zusätzliche Ortsbesichtigungen und
Erläuterungen  erforderlich werden. Hierüber entscheidet der Sachverständiger  
Brandschutz.

Der Brandschutzsachverständige prüft alle Unterlagen und verfasst dann den 1.
Prüfbericht zum "vorbeugenden  Brandschutz". Dieser wird zusammen mit den
geprüften Unterlagen der Feuerwehr  bzw. der Brandschutzdienststelle zur Prüfung
des "abwehrenden Brandschutzes"  vorgelegt.
Sofern Abweichungen von den Vorschriften der BauONRW erkennbar  sind,
müssen diese von dem Planverfasser gesondert beim Bauordnungsamt beantragt  
werden. Der Sachverständiger wird diese Abweichungen in seinem Prüfbericht  
besonders benennen und auch Kompensationsvorschläge dazu machen. Allein  
genehmigen kann er diese nicht.
Nach Klärung dieser Vorbedingungen erhält  dieser den Prüfbericht für den
abwehrenden Brandschutz seitens der  Feuerwehr/Brandschutzdienststelle
zurück. Er wird dann ggf. einen 2. Prüfbericht  erstellen.
Zusammen mit den gesamten, geprüften Unterlagen erstellt der  
Sachverständige dann die "Bescheinigung über die Einhaltung des baulichen  
Brandschutzes". Diese ist zusammen mit den geprüften Unterlagen zweifach dem  
Bauordnungsamt einzureichen. Eine Ausfertigung erhält der Bauherr dann zusammen  
mit der Baugenehmigung vom Bauordnungsamt zurück.

Brandschutztechnische Stellungnahmen
Zur Beurteilung brandschutztechnischer Sachverhalte kleineren  und größeren
Umfangs oder bei gezielten Fragestellungen sind  brandschutztechnische
Stellungnahmen eine wertvolle Entscheidungshilfe für den  Auftraggeber. Sollen
z.B. verschiedene technische Lösungsansätze gegeneinander  abgewogen werden
oder bestehen Zweifel an der Ausführung von Vorgaben, müssen  individuelle
Antworten gefunden werden.

Dauer: nach Absprache

 

Brandschutzprüfung und Belehrungen